Zukunftstechnologie 3D Druck im Fokus
Am 28. Mai 2026 trat das Kuratorium der Universität Bayreuth zu seiner 25. Sitzung zusammen. Veranstaltungsort war das FADZ / Machbar in Lichtenfels, eine offene Kreativ- und Zukunftswerkstatt für digitale Technologien. Die Sitzung verband strategische Hochschulentwicklung mit praxisnahen Einblicken in den 3D Druck als Schlüsseltechnologie.
Der Vorsitzende des Kuratoriums, Heribert Trunk, eröffnete die Sitzung mit seinem Bericht. Er ordnete aktuelle Entwicklungen ein und hob insbesondere die Bedeutung großer Infrastrukturprojekte hervor. Die geschaffene bauliche „Hardware“ müsse nun konsequent inhaltlich mit Leben gefüllt werden, um nachhaltige Wirkung für Forschung, Transfer und Gesellschaft zu entfalten.
Im Anschluss berichtete Prof. Dr. Dr. h. c. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, über zentrale Entwicklungen seit der letzten Sitzung. Dazu zählten unter anderem Erfolge in Rankings, Auszeichnungen, personelle Veränderungen in Gremien sowie die strategische Weiterentwicklung der Universität Bayreuth.
Inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung waren Gastvorträge zum 3D‑Druck. Prof. Dr.-Ing. Holger Ruckdäschel, Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe an der Universität Bayreuth, stellte Forschungsaktivitäten, technologische Entwicklungen sowie Industriekooperationen im Bereich der additiven Fertigung vor. Er zeigte, wie der 3D‑Druck an der Universität Bayreuth sowohl wissenschaftlich als auch anwendungsnah weiterentwickelt wird.
Einen regionalhistorischen Blick ergänzte Frank Carsten Herzog, geschäftsführender Gesellschafter der HZG Group und Vorsitzender von Machbar e.V.. Er skizzierte die Entstehung und Entwicklung des 3D‑Drucks in Lichtenfels und die Rolle des FADZ als Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft
Abgerundet wurde die Sitzung durch Führungen durch das Machbar sowie das „Archiv der Zukunft“. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Makerspace‑Angebote, Bildungsformate und Transferaktivitäten, die den 3D‑Druck niederschwellig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen – ein Ansatz, der die Transferstrategie der Universität Bayreuth beispielhaft ergänzt.

